Safariregionen in Kenia

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Nach unseren letzten Beitrag über Kenia haben wir viele Zuschriften mit Fragen zu Safariregionen in Kenia erhalten. Deshalb wollen wir mit dem heutigen Beitrag auf die einzelnen Regionen eingehen. Das Land der roten Erde hat zahllose Höhepunkte, die es zu entdecken gilt.

Westkenia

Noch ist diese Region ein wohl gehütetes Geheimnis. Die Weite und Abgeschiedenheit der Bergregion ist ein Paradies für die sportlich-aktiven Reisenden unter den Naturliebhabern. Entspanntes Wandern ermöglichen die Cherangani Berge, da es hier keine Raubtiere gibt. Dafür beeindruckt die abgeschiedene Einsamkeit auf großer Höhe ebenso wie die unzähligen Vogelarten, die es hier zu sehen gibt. Auch die äußerst seltene Sitatunga-Antilope ist hier anzutreffen.
Die Tugen Hills bieten einen grandiosen Ausblick über die ebenso karge wie faszinierende Landschaft des Rift Valley, während um Kericho üppig bewachsene Hügel in sattem Grün für Abwechslung sorgen. Hier liegt auch das Zentrum der kenianischen Teeindustrie.

Südkenia

Die hier gelegenen Highlights Masai Mara, Amboseli und Tsavo Nationalpark sind Synonym für eine Safari in Kenia. Jeder Bereich für sich wäre eine Reise wert, alle drei Gebiete zusammen vereinen alles, was Afrika zu bieten hat. In der endlosen Weite der Masai Mara, in denen die Völkergruppe der Masai noch nach alten Ritualen in Rundhütten lebt und ihr Vieh trotz ständiger Bedrohung durch die zahlreich dort lebenden Raubtiere weidet, erscheint das moderne, hektische Europa wie ein ferner Planet. Die vielfältige Tierwelt beeindruckt besonders dann, wenn riesige Gnu- und Zebraherden auf ihrer Wanderung in die Serengeti den Marafluss überqueren, doch auch zu jeder anderen Zeit kommt der Safaritourist hier voll auf seine Kosten.

Amboseli und Tsavo Nationalpark

Der Amboseli Nationalpark bietet dem Besucher unermesslichen Tierreichtum vor äußerst eindrucksvollem Hintergrund: wenn Giraffen und Gazellen auf trockener Steppe grasen, Löwen in der Sonne dösen und sich dahinter der mächtige, schneebedeckte Gipfel des Kilimandscharo erhebt, kann man nicht genug fotografieren, um diesen Eindruck wirklich einzufangen! Darüber hinaus ist der Park für seine riesigen Elefantenherden berühmt, die stets am Lake Amboseli anzutreffen sind.Das weitläufigste Revier in Südkenia ist der gigantische Tsavo-Nationalpark, wo sich unterschiedlichste Landschaftsformen aus Bergen, Wäldern und Savannen zum Paradies für Mensch und Tier vereinen. Neben großen Elefantenherden, Löwen, Giraffen und Büffeln sind hier häufig Nashörner anzutreffen. Auch ist das Gebiet aufgrund seiner Vielzahl an Vogelarten reizvoll für Ornithologen. Von den beeindruckenden Felsformationen der Lugard Wasserfällen bietet sich ein faszinierender Blick über die schier endlose Weite der Landschaft.

Nordkenia

Nördlich von Nairobi ist die Natur ein weiterer Geheimtipp. Zwischen Meru, Lake Turkana und dem Samburu Nationalpark finden sich endlose Ebenen voll rauer Schönheit, vermischt mit üppig grünen Oasen im Samburu Gebiet. Neben den klassischen Wildtieren zeigt sich hier so manch seltenere Art, wie z.B. Netzgiraffen und auch Leoparden.

Rift Valley

Im Großen Afrikanischen Grabenbruch reihen sich zahllose große und kleine Seen aneinander und bilden ein weiteres Tierparadies. Aufgrund des vulkanischen Ursprungs dieser Region reichern sich die Gewässer im abflusslosen graben mit alkalischen, sodareichen Wasser an. Dieses bildet Algen, die wiederum die Lebensgrundlage für die riesigen Flamingoherden sind, die in ihrer Heimat am Lake Naivasha und Lake Bogoria haben. Ein beeindruckendes Schauspiel, das einen ganzen See „rosa“ erscheinen lässt.